Expo 2035: Noch kein Termin mit Woidke

Apropos Gegner. Während Olympia noch läuft und der Welt mal wieder die schönsten Bilder unbegrenzter Begeisterung und harter Emotionen beschert, ist die Expo-Begeisterung in Berlin ungebremst (zumindest bei jenen, die sie herholen wollen). Eine gemeinsame Bewerbung mit Brandenburg gilt inzwischen als eher wahrscheinlich. Der Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld, Christian Hentschel (parteilos), würde gern eine große Fläche direkt am BER dafür bereitstellen und am liebsten sofort mit der Planung beginnen. Nach Checkpoint-Informationen wurde allerdings noch kein Termin mit Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) vereinbart. Der hatte vor zwei Wochen im Checkpoint gesagt: „Davon habe ich noch nichts gehört.“ (CP vom 30.1.)

Woidke hat vermutlich mit der Bildung einer neuen Regierung gerade genug zu tun. Die neue Partnerin CDU will die Expo-Bewerbung dem Vernehmen nach sogar in den Koalitionsvertrag reinverhandeln. Klar, die konnte ja auch bei der Berliner Schwester beobachten, wie man mit einem „Nein“ (Senat zur Expo-Bewerbung) nahezu die komplette Wirtschaft gegen sich aufbringt. Überraschenderweise ist auch Berlins Regierender inzwischen dafür.