Lieber zu spät kommen als hetzen: AfD beschwert sich über BVG-Tweet

Herbstlich Willkommen in den Ferien! Jetzt lässt sich Berlin hängen, außer an den Bäumen. Da entblättert sich der Sommer, und wir erlauben uns raschelnde Ruhe im Regen ohne uns aufzuregen. Lässig gelassen teilt also Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) im Namen des Senats mit: „Übergroße Eile, große Hast und das Gefühl von Getriebensein kann zu Stress führen.“ Was sie dazu trieb? Die AfD hatte eine parlamentarische Anfrage gestellt, ob denn Berlins zuweilen lässig-lahmen Verkehrsbetriebe in politisch neutralen Bussen und Bahnen fahren. Anlass: Das Twitterteam der BVG hatte kürzlich zwei Abgeordneten der AfD auf ihrem Nahverkehrsweg ins Parlament öffentlich zugerufen: „Lieber zu spät kommen als hetzen.“ Da gingen die beiden schnell petzen. Und Politik begann langsam zu fetzen.