Berlin bleibt Filmhauptstadt: 5000 Drehtage in der Region Berlin-Brandenburg

In Berlin und Brandenburg wurde im vergangenen Jahr an 5000 Tagen gedreht – auch dank einer neuen Vermittlerstelle, die Filmschaffende effizienter durch die Behördenprozesse lotst. Von Daniel Böldt und Ann-Kathrin Hipp.

Berlin bleibt Filmhauptstadt: 5000 Drehtage in der Region Berlin-Brandenburg
Foto: Picture Alliance/ dpa/ Bernd Wüstneck

Berlin bleibt deutsche Filmhauptstadt! Ganze 5000 Drehtage zählten Berlin (& Brandenburg) im vergangenen Jahr. Heißt auch: Etliche Male kämpften sich Produktionsfirmen erfolgreich durch den Behördendschungel, um Drehgenehmigungen zu ergattern. Seit 2024 werden sie dabei unterstützt. „Lotsen“ der „Berlin Brandenburg Film Commission“ (BBFC) fungieren als Vermittler zwischen Filmschaffenden und Ämtern (auf Vermittler für Privatpersonen warten wir noch!).

Der Prozess sei deutlich „effizienter geworden, es gab keinerlei Antragsstau“, sagte BBFC-Chefin Christiane Krone-Raab dem Checkpoint. Und verrät noch die ein oder andere Bezirks-Eigenheiten: In Friedrichshain-Kreuzberg werden seit fünf Jahren keine Genehmigungen für Grünflächen ausgestellt. Begründung: Der geplante Zaun um den Görl … kleiner Spaß! Der Grund lautet natürlich: Personalmangel.

In Marzahn-Hellersdorf gibt’s so wenige Anfragen, dass es praktischerweise auch „keinerlei Beschwerden gibt“. Und in Mitte, wo am meisten gedreht wird, läuft die Bearbeitung „sehr, sehr gut“ (man muss ja auch mal loben!) Zwei Berlin-Orte, für die bisher grundsätzlich keine Genehmigung ausgestellt werden, die auf dem Wunschzettel für 2025 aber ganz weit oben stehen: ICC und BER.