Polizei will Ex-Funktionär der „Jungen Alternative“ loswerden
Zu rechts für die Polizei: Die Behördenleitung will einen Kommissar im gehobenen Dienst loswerden – dem Ex-Funktionär der „Jungen Alternative“ werden Kontakte zu Extremisten vorgeworfen. Ein Disziplinarverfahren läuft seit dem Frühjahr, im Oktober wurde dem Probe-Beamten die Ausübung der Dienstgeschäfte verboten. Nach CP-Informationen handelt es sich bei dem Polizisten um den früheren JA-Landesschatzmeister Marc Bernicke – die AfD-Nachwuchsorganisation wird vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall geführt, weil „hinreichend gewichtige tatsächliche Anhaltspunkte für eine Bestrebung gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung“ vorliegen. Im Anschluss an seine Ausbildung war Bernicke auf dem Abschnitt 21 in Spandau eingesetzt. (Weitere Informationen zum Vorgehen der Polizei gibt’s ab 8 Uhr auf tagesspiegel.de).