Air Berlin verabschiedet sich

Praktisch, dass der BER noch nicht gebraucht wird, jetzt können die aussortierten Air-Berlin-Maschinen dort parken. Acht Stück waren es am Sonntag, in den nächsten Tagen sollen bis zu 20 hinzukommen. Dort stehen sie nun hübsch aufgereiht und warten darauf, dass das Kartellamt der Umlackierung zustimmt (81 mit Kranich, 25 in Easy-Jet-Orange). (Q: B.Z.). Seit Freitagabend ist zwar offiziell Schluss mit Berlins fliegender Werbebotschaft, doch der Name Air Berlin bleibt zunächst erhalten, bis die Transaktion mit Easy Jet vollzogen ist (Q: Welt am Sonntag)

Die Herzen aber sind gebrochen: Es war ein tränenreicher Abschied, der sich in der Nacht zu Sonnabend in Tegel abspielte - mit herzförmigen Luftballons und Wasserfontänen (und 300 demonstrierenden Ex-Mitarbeitern). Joachim Hunold, der Air Berlin zu dem gemacht hat, was es heute war, ist übrigens auch mitgeflogen. „Es war eine fantastische Zeit mit einem hoch motivierten Team. Ich will ihnen auch zeigen, dass ich bis zum Schluss für sie da bin.“ (Q: Morgenpost) Na schönen Dank auch. Pilot David McCaleb drehte dank einer Sondergenehmigung in 1000 Metern Höhe noch eine Runde über die Stadt, die sich (mit etwas Phantasie) als Herz interpretieren lässt (Beweis: hier).