Auf Dommelwall, der mittleren des direkt an der Stadtgrenze im Seddinsee gelegenen Insel-Trios, brütet seit einigen Jahren ein Schwarzmilan, berichtet Wildtierexperte Derk Ehlert. „Das ist was ganz Besonderes“. Besonders schön ist auch die mit Seerosen bewachsene Umgebung der dschungelartig bewachsenen Insel, die zu Berlins größtem Naturschutzgebiet gehört, und ungewöhnlich ihre Geschichte: In den 30er Jahren schuf der Landschaftsarchitekt Leberecht Migge hier eine Selbstversorger-Kolonie für Künstler und Kreative, quasi den ersten Schrebergarten Berlins. Damals wurde die Insel auch erweitert, indem Migge den nördlichen Teil mit Müll aufschütten ließ. Neukölln lässt grüßen – sieht aber völlig anders aus.
Text: Stefan Jacobs/Nadine Voß
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