Gegendarstellung der Innensenatorin: War Iris Spranger doch früher auf dem Berliner Hoffest?
Innensenatorin Iris Spranger möchte klarstellen: Sie und ihr Mann seien früher auf dem Hoffest des Berliner Senats angekommen, als im Checkpoint-Bericht letzte Woche beschrieben. Von Lorenz Maroldt.
Foto: dpa / Jens Kalaene
So, irgendwas vergessen… ach ja: die Innensenatorin, ihren Mann und ihren gemeinsamen Anwalt! Pardon. Dem Politpaar hat nämlich der Checkpoint-Bericht übers Hoffest (Caterer: die Schulessendesaster-Firma „40 Seconds“) nicht richtig geschmeckt. Es geht um einen Satz, zu dem es im ersten Anwaltsschreiben hieß: „Sämtliche Aussagen sind falsch.“ Nun, sowas bekommt ja nicht mal der Checkpoint hin, was dann auch leicht nachzuweisen war. Folglich geht es jetzt nur noch darum, dass die Innensenatorin und ihr Mann, deren Verspätung der Regierende Bürgermeister kurz nach 19 Uhr angekündigt hatte („Die Innensenatorin kommt ein bisschen später, die hängt noch in Paris fest, Paralympics“) eher früher als von uns beschrieben aufgetaucht sein und dann auch nicht „schnurstracks den Stand der Spielbank“ angesteuert haben will.
Tja, das sind offenbar Dinge von größter Bedeutung, vielleicht sogar für die Sicherheit des Landes. Und deshalb stellen sich also folgende Fragen: Warum brauchen die Innensenatorin und ihr Mann so dringend ein Alibi für die Zeit zwischen 19.30 Uhr und 22.30 Uhr? Waren die Innensenatorin und ihr Mann so schnell zurück, weil sie mit dem Familienporsche von Paris zurückgerast sind? Und warum wollen die Innensenatorin und ihr Mann partout auf Distanz zur Spielbank gehen, deren Aufsichtsbehörde (Sie ahnen es sicher schon) die Innenverwaltung ist?
Lesen Sie morgen im Checkpoint unter der Überschrift „Gegendarstellung“ in der Rubrik „Advocat Generated Content“: Wann die Innensenatorin und ihr Mann wirklich auf dem Hoffest angekommen sind und welchen Stand sie nicht schnurstracks ansteuerten. Das wird spannend, bleiben Sie dran!