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Wohnungen Berlin
Wir haben den Wohn-Beichtstuhl eröffnet (CP vom 4.12.), Checkpoint-Leser:innen sind zu uns gekommen. Und unsere Kollegin Jana Gäng hat sich dann eingehender mit drei Berliner:innen unterhalten, die in Sozialwohnungen leben, obwohl ihr Einkommen dafür zu hoch ist. „Eigentlich ist es ungerecht, dass ich hier wohne“, sagte ihr eine Rentnerin mit 3000 Euro netto, die für 63 Quadratmeter im Hansaviertel 757 Euro warm zahlt. Sie hat die Wohnung bekommen, obwohl sie schon beim Einzug zu viel verdiente – im Namen der Durchmischung gab es eine Genehmigung. Eine Fehlbelegungsabgabe, wie sie nun diskutiert wird, würde sie gerne zahlen – „wenn das Geld für den Sozialwohnungsbau verwendet wird“.
Kein schlechtes Gewissen hat die 38-Jährige mit 5500 Euro Haushaltseinkommen, die ihre Sozialwohnung (630 Euro warm für 69 Quadratmeter in Neukölln) inzwischen sogar untervermietet hat – und sich aber doch wunderte, dass der Mitbewohner keinen Wohnungsberechtigungsschein vorlegen musste. Eine Fehlbelegungsabgabe hätte sie vielleicht zum Ausziehen motiviert, überlegt sie: „So war die Not nicht groß genug.“ Ein anderer Sozialwohnungsmieter sagt: „Da überwiegt mein Egoismus.“ Hier geht’s zum ganzen Text.