Encore
100 Jahre nach der Gründung von Groß-Berlin haben wir Prominente und Checkpoint-LeserInnen gefragt, was Berlin heute für sie ist – und was die Zukunft bringt. Hier eine kleine Auswahl Ihrer Antworten:
Florian Westphal sieht „tageweise Pop-Up Spuren für Dieselnostalgiker“ voraus – den Treibstoff müssen sie allerdings im Keller selbst raffinieren.
Burkard Dregger wünscht Berlin „ein Update, um Kiez und Weltstadt zugleich zu verkörpern, modern und als Magnet für die besten Köpfe, eine Schaubühne der Weltkulturen.“
Udo Walz meint: „Verbessern kann man hier nichts.“
Syvia Petzold möchte ein neues Pflaster am Alex – „ohne Kaugummiflecken“.
Martin Hikel sagt: „Berlin bedeutet Veränderung. Das kann man lieben oder hassen, aber akzeptieren müssen wir es.“
Paul Führung sieht eine Vereinigung von Berlin und Brandenburg voraus – „mit Potsdam als Landeshauptstadt und einer Erweiterung Berlins bis zum Autobahnring“.
Jutta Christmann wünscht sich, „dass die verschnarchte öffentliche Verwaltung die Corona-Chance ergreift und einen Haufen neuer MitarbeiterInnen aus dem Pool der arbeitslosen EventmanagerInnen, GastronomInnen und anderen Dienstleistungsdenkenden einstellt, um kreativ und innovativ den Öffentlichen Dienst aufzumöbeln.“
Viktor Weber (siehe oben) betet für „mehr Car-Sharing und mehr Fahrradwege“.
Nanna Kuckuck liebt Berlin, „die schönste Stadt auf der Welt! Lebendig, weltoffen, frech, frisch, kreativ, spannend, aufstrebend, vielseitig, bunt und frei – das soll sie auch immer bleiben. Was aber fehlt: ein bisschen mehr Höflichkeit im Straßenverkehr.“
Herzlichen Dank allen, die sich beteiligt haben! Mehr Stimmen gibt’s hier.