20 Jahre Berliner Ordnungsämter: Viele gute Wünsche zum Jubiläum – aber auch Kritik
Berlin hat dem Ordnungsamt zum Zwanzigjährigen gratuliert. Mit dabei vor allem viel Lob und gute Wünsche, aber auch die obligatorische Kritik, die nie ganz ausbleibt. Von Stefan Jacobs.
Foto: Imago / Steinach
Zum 20. Jubiläum der Berliner Ordnungsämter wollten wir am Freitag wissen, was Sie ihnen für die Zukunft wünschen. Bittesehr: „Ich wünsche den Ämtern und uns allen nicht erst in 20 Jahren deutlich höhere Bußgelder, die mehr Personal finanzieren und die von Regelbrüchen abschrecken“, schreibt Roland S. in einem Loblied auf die Ämter, die „unser aller Rechte gegen die allzu Offensiven, Dreisten, Egozentrischen wahren. Das kann kein Einzelner leisten. Gerade die Belasteten, Schwächeren, Zurückhaltenden brauchen starke Ordnungsämter.“ Rainer-Reginald M. wünscht, „dass ‚ungenießbare Imbissbuden‘ die Gesundheit der Mitarbeiter nicht beeinträchtigen“. Anette W. wünscht den bekanntermaßen oft krankgeschriebenen Ordnungsamtlern „eine robuste Gesundheit“, Eva-Maria F. „mehr Erfolg“, Andreas H. „ein neues Faxgerät“, Brigitte P. „Nerven aus Stahl“. Karin H. schreibt „Cool bleiben! Danke, danke!“ und Stephen L. wünscht, dass sie „immer getreu dem deutschesten aller Leitmotive handeln: ‚Ordnung muss sein‘.“
Kritik gab’s allerdings auch. Hauptvorwurf: Die Streifen konzentrierten sich zu sehr auf Falschparker und zu wenig auf die Vermüllung der Stadt. Eine Leserin schreibt, die Ordnungsamtler seien „engherzig, wenig flexibel“ und „nicht geschult im Umgang mit ‚Kunden‘“. Das fürs Protokoll – wir wollen hier niemandem die Geburtstagsparty vermiesen.