Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Alex Bohlig (50), „Lebenskünstlerin, Alles Gute zum Geburtstag und für das nächste halbe Jahrhundert!“ / Harald Christ (48), ehem. Vorstand der Ergo-Versicherung, ehem. SPD-Beauftragter für Mittelstandspolitik und Gründer und Geschäftsführer der Christ & Company Consulting GmbH / Ulrich Karger (63), Schriftsteller und Religionslehrer / „Frau Lausebauz jede Menge Glück und Gesundheit zum 53.“ / Laurenz Schreiner, „Berlin grüßt München! Lass es dir gut gehen“ / Markus Schulz (45), DJ und Musikproduzent / Hans-Jochen Vogel (94), ehem. Regierender Bürgermeister von West-Berlin (1981) und ehem. Bundesparteivorsitzender der SPD (1987-91) / Rainer Wittkamp (64), „Schriftsteller und Regisseur .... bester Nachbar!“ / „Für Achim in Athen beste Glückwünsche von Carmen u. Flora“
Gestorben – Michael Eiler, * 7. Februar 1950 / Dorothea Gillwald-Theunissen, * 17. Februar 1942 / Dr. Rainer Godel, * 14. Februar 1942 / Claudia Nickel, Mitarbeiterin bei der Parexel International GmbH / Hans-Joachim Oberbach, * 4. September 1934
Stolperstein – Manfred-von-Richthofen-Straße 221 (früher: Hohenzollernkorso 38a), Tempelhof: Hier lebte Dr. Helmuth Klotz (Jhg. 1894) seit 1933 mit seiner Ehefrau Marie von Bechthold und seinen zwei Söhnen aus erster Ehe. Zu der Zeit war Klotz schon Gegner des nationalsozialistischen Regimes geworden – das war jedoch nicht immer so. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Marineflieger eingesetzt, beendete seinen Dienst als Oberleutnant zur See. 1921 trat er in die NSDAP ein, zwei Jahre später, am 9. November 1923, war er an der Seite Hitlers an dessen Putschversuch in München beteiligt. Daraufhin wurde Klotz verhaftet und muss während seiner Haftzeit seine politische Einstellung grundlegend geändert haben. Er wurde Gegner des Nationalsozialismus, 1924 schloss die NSDAP ihn aus. Klotz trat daraufhin in die SPD ein, war von 1930 bis 1933 Herausgeber der „Antifaschistischen Presse-Korrespondenz“. Am 15. März 1933 flüchtete die Familie über Prag nach Paris. Dort wurde Klotz nach dem Einmarsch der deutschen Truppen am 8. Juli 1940 verhaftet und ins KZ Sachsenhausen verschleppt. Wegen Hoch- und Landesverrats richteten die Nazis ihn heute vor 77 Jahren in Berlin-Plötzensee hin.