Berliner Gesellschaft
Geburtstag – „Michael Georg Bruno, mein dicker Freund, bist jetzt 74. Alles Liebe von Pete“ / Dennis Buchner (45), für die SPD im AGH / Laurent Daniels (59), Schauspieler / Sylvester Groth (64), Schauspieler, Hörbuch- und Synchronsprecher / Karen Heinrichs (48), Moderatorin / Dr. med. Ellis Huber (73), Mediziner / „Margarete Malmedé, 97: weiter so!“ / „Dr. Peter Münster, wir gratulieren unserem Trauzeugen“ / „Steffi Neumeister: alles Liebe und Gute für eine Frau voller Energie und Behauptungswille auch in schwierigen Situationen, jederzeit, ohne Kompromisse. Bleib so wie Du bist – wir sehen uns im Sommer im Bergmannkiez“ / „Anke Rotter, Rechtsanwältin und Steuerberaterin, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, alles Gute und beste Gesundheit von Deiner Spargelrunde. Wir freuen uns auf die nächste Spargelfahrt“ / Maren Schellenberg (60), Bezirksbürgermeisterin in Steglitz-Zehlendorf (Grüne) / Volker Schlöndorff (83), Filmregisseur / „Wolf-Christian Strauss (54), unserem unerschütterlichen Vorsitzenden, von seinen Difu-Betriebsratskolleg*innen die besten (Glück-)Wünsche“ / Thomas „Tom“ Vogt (65), Synchronsprecher und Schauspieler / Bettina Zimmermann (47), Schauspielerin und Synchronsprecherin
Gestorben – Jürgen Bonk, * 30. November 1938 / Dr. Alexander Lentze, * 25. Mai 1935 / Frank Meißner, * 9. März 1963, langjähriger Verantwortlicher für Produktion und Broadcast-Technologie bei der WeltN24 GmbH / Hans Schmidt, * 7. Juli 1937
Stolperstein – Liane Lea Löw wurde heute vor 95 Jahren, am 31. März 1927, in Wien geboren, als jüngstes Kind von Nuchem und Erna Löw. Im Jahr 1934 zog die Familie nach Berlin. Der Vater entging am 9. November 1938 durch einen Zufall der Gestapo, daraufhin beschlossen die Eltern, die 11-Jährige Liana Lea Löw und ihren Bruder Willy in der Fremde in Sicherheit zu bringen, bei Verwandten in Brüssel. Liana flieht nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht im Mai 1940 von dort weiter nach Arcachon nahe Bordeaux. Ein Jahr später muss sie nach Berlin zurückkehren, da ihre Verwandten ein Visum für die USA bekommen haben und sie nicht mitnehmen können. Sie schreibt zahlreiche Briefe an ihren Bruder Willy, der mittlerweile in Kanada lebt, ab 1942 nur noch Rot-Kreuz-Telegramme. Die Eltern müssen Zwangsarbeit leisten. Am 17. Mai 1943 wird Liana Lea Löw mit ihren Eltern mit dem 38. „Osttransport“ nach Auschwitz deportiert, sie ist 16 Jahre alt. Was dort mit ihr geschehen ist, ist nicht dokumentiert. Liana Lea Löw wird mit ihren Eltern zum Kriegsende am 8. Mai 1945 offiziell für tot erklärt. An der Thomasiusstraße 11 in Moabit erinnert seit 2015 ein Stolperstein an Liane Lea Löw.