Berlin heute
Verkehr – A10(Nördlicher Berliner Ring): Die Fahrbahnen zwischen Kreuz Oranienburg und Birkenwerder sind ab 22 Uhr (bis Montag, 5 Uhr) in beiden Richtungen gesperrt. Umleitungen sind ausgewiesen.
Straße An der Urania (Schöneberg): Die hier wegen Straßenschäden verursachten Sperrungen in Richtung Großer Stern vor der Kreuzung Kurfürstenstraße werden um ca. 21 Uhr wieder aufgehoben.
BVG: M5, M6, M8 und M10: Diese Straßenbahnlinien fahren ab 21 Uhr (bis Montag, ca. 04.30 Uhr) nicht am S Landsberger Allee. Ein Ersatzverkehr ist zwischen Oderbruchstraße/Karl-Lade-Straße und Landsberger Allee/Petersburger Straße eingerichtet.
S-Bahn: S3, S5, S7 und S9: Von 22 Uhr (bis Montagmorgen, ca. 01.30 Uhr) ist hier der S-Bahnverkehr zwischen Warschauer Straße und Alexanderplatz unterbrochen. Es fahren Ersatzbusse. Fahrgäste sind angehalten, damit zusammenhängende weitere Streckenunterbrechungen auf den Linien S3, S5 und S9, die ein weiteres Umsteigen notwendig machen, zu beachten und mehr Zeit einzuplanen.
S3: Ab ca. 22 Uhr (bis ca. 05 Uhr) ist zwischen Erkner und Rahnsdorf ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Demonstration – Unter dem Motto „Gegen den Ausverkauf der Stadt“ demonstrieren etwa 300 Teilnehmende von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr in der Friedrichstraße 68. Am Samstag findet die Demonstration „Stoppt den Krieg an den Grenzen zwischen Eritrea und Äthiopien“ mit ca. 300 Teilnehmenden vom Werdischen Markt bis zur eritreischen Botschaft statt (11-16 Uhr, angemeldet durch: Yiakl Bewegung Deutschland). In der Schicklerstraße 5-7 in Mitte protestieren etwa 250 Personen unter dem Motto „Rettet die Techno Clubs“ (13-19 Uhr). Der Aufzug „Wir demonstrieren gegen die Rodung des Dannenröder Forstes und den Weiterbau der A49 in Hessen“ zieht mit ca. 300 Teilnehmenden von der CDU-Zentrale bis zur Zimmerstraße 54 (14-17 Uhr). Am Alexanderplatz fordern von 16 bis 20 Uhr ca. 400 Demonstrierende „Shutdown den Shutdown“. Der Aufzug „Gegen rechte Gewalt und Neonazis, Rückzugräume in Neukölln der Staat schaut weg wir gehen hin“ zieht mit etwa 300 Menschen von 18-22 Uhr von der Rudower Straße/ Ecke Möwenweg bis zur Neuköllner Straße/ Ecke Waltersdorfer Chaussee. Am Sonntag findet der Aufzug „Schweigemarsch gegen Diskriminierung und für Menschenrechte“ mit etwa 5000 Menschen vom S-Bahnhof Bornolmer Straße bis zum Großen Stern statt (12-16 Uhr).
Gericht – Eine 56-jährige Frau, die fahrlässig den Tod ihrer Pflegetochter verschuldet haben soll, muss sich verantworten. Sie habe das zwei Jahre und acht Monate alte Kind alleine in der gefüllten Badewanne zurückgelassen, um ihren einjährigen Pflegesohn zu versorgen. Das Mädchen sei mit dem Kopf unter Wasser geraten (12.00 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 455).
Außerdem wird einem 24-Jährigen der Prozess wegen schwerer Körperverletzung gemacht, weil er eine Frau gewürgt und mehrfach ins Gesicht gebissen haben soll. Die 41-Jährige habe gravierende Verletzungen erlitten und sei dadurch dauerhaft entstellt (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Saal 606).