Berlin heute
Verkehr – A10 (Östlicher Berliner Ring): Wegen Fahrbahnsanierungsarbeiten wird der Streckenabschnitt zwischen AS Erkner und AS Rüdersdorf bis Ende September 2020 für beide Richtungen jeweils zweispurig auf der Fahrbahn in Richtung AD Spreeau geführt. Die Auffahrt der AS Erkner in Richtung AD Barnim ist während der Bauarbeiten gesperrt.
Kreuzung Hardenbergstraße/ Joachimsthaler Straße (Charlottenburg): Wegen Umbaus des gesamten Kreuzungsbereichs werden bis Mitte Juni Fahrstreifen verschwenkt und reduziert.
Nestorstraße (Halensee) zwischen Westfälische Straße und Paulsborner Straße: gesperrt bis zum Herbst 2022, Fuß- und Radverkehr frei.
Stromstraße (Moabit): In Höhe Bugenhagenstraße ist jeweils nur eine Spur frei (9-16 Uhr).
Florastraße (Pankow): Richtung Wollankstraße steht vor der Kreuzung Mühlenstraße nur ein Fahrstreifen zur Verfügung (bis Anfang Mai), das Linksabbiegen ist nicht möglich.
Waidmannsluster Damm (Tegel): Zwischen Bonifaziusstraße und Liebfrauenweg steht für beide Richtungen ab dem Morgen nur ein gemeinsamer Fahrstreifen zur Verfügung – eine Baustellenampel regelt bis Mitte Mai den Verkehr.
S-Bahn: In der Nacht (22-1.30 Uhr) pendeln die Linien S8 und S9 im 20-Minutentakt zwischen Baumschulenweg und Treptower Park. Zusätzlich ist die S8 zwischen Schöneweide und Baumschulenweg unterbrochen (Umfahrung mit S46, S9 und S45), die S9 zwischen Treptower Park und Spandau (Umfahrung mit der Ringbahn und der S3)
Gericht – Ein 29-Jähriger, der im Rahmen eines Online-Spiels zu mehreren Kindern Kontakt aufgenommen, sie eingeschüchtert und gezwungen haben soll, sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen, muss sich wegen Missbrauchs verantworten. Die Betroffenen seien acht bis zwölf Jahre alt gewesen (9 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal B 219).
Universität – An der TU Berlin führt Prof. Dr. Søren Salomo, Leiter des Fachbereichs Technologie- und Innovationsmanagement, derzeit eine Umfrage zum Thema „Arbeiten im Homeoffice“ durch. Gemeinsam mit einem Forscherteam der Dänischen Technischen Universität werden die Nutzung digitaler Technologien als Folge des Covid-19 Ausbruchs untersucht. Dabei interessiert vor allem, wie Arbeitnehmer mit Ihren Kollegen zusammenarbeiten und Ihren Arbeitsalltag im Homeoffice organisieren – wer mitmachen möchte: Hier geht´s zur Umfrage.
Berlin vor 75 Jahren – 28. April 1945 (Tag 8 der Schlacht um Berlin): „Die Ereignisse überstürzen sich. (…) Ein Auto mit 3 Mann war von Halensee gekommen, um Verbindung mit der Gruppe Hagenplatz aufzunehmen. Kein Mensch hat sie gewarnt, dass die Königsallee nicht mehr frei von Russen ist. Sie bekamen von den eingesickerten Russen, die sich am Hasensprung befanden, Feuer. Alle drei waren verwundet. Wir haben sie aus dem Auto herausgezerrt und setzten uns so der Gefahr aus, ebenfalls beschossen zu werden, und brachten sie in unser Haus. Hanni, die sonst nie Blut sehen konnte, verband den einen Soldaten, der einen Oberarmschuss hatte, wobei die Schlagader getroffen war. (…) Ein Feldwebel aus Hamburg war schwerstverwundet durch Hakenschuss und Rückenschuss. Er schrie stundenlang vor Schmerzen. Ein blonder Junge auch aus Hamburg, der aussah wie Walter Laux, hatte einen bösen Schuss in den Rücken unten rechts und Bauchausschuss. Er hat viel Blut verloren und größte Schmerzen, aber er hat kein Wort darüber verloren. Die beiden Schwerverwundeten diktierten Frau Roessing ihre Abschiedsbriefe an ihre Familien, denn sie glaubten beide nicht, dass sie diese wiedersehen, besonders weil der Russe vor der Tür stand, der sie sicher erschießen würde. (…)“
An dieser Stelle lesen Sie bis zum 75. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai Auszüge aus den Tagebüchern des Berliner Verlegers Curt Cowall.