Berlin heute
Verkehr – S-Bahn: Von 22 Uhr an bis zum Montagmorgen (1.30 Uhr) sind die Linien S5, S7 und S75 zwischen Lichtenberg und Ostkreuz unterbrochen. Bitte steigen Sie hier auf den Ersatzverkehr um.
Ferdinand-Friedensburg-Platz (Haselhorst): Zwischen Daumstraße und Nonnendammallee steht stadteinwärts nur eine Fahrbahn zur Verfügung (bis Anfang September).
Prenzlauer Berg/ Friedrichshain: Im Zuge einer Demonstration (s.u.) werden rund um Landsberger Allee, Frankfurter Tor, Warschauer Straße und Mercedes-Platz Verkehrseinschränkungen erwartet (ab 15 Uhr).
Badstraße (Gesundbrunnen): Wegen einer weiteren Demo kommt es auch hier zu Einschränkungen im Verkehr (ab 16 Uhr).
Karl-Marx-Straße (Neukölln): Auch hier ist aufgrund einer Demonstration mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen (18-20 Uhr).
Straße Am Treptower Park (Alt-Treptow): Zwischen Hans-Thoma-Straße und Puderstraße ist nur eine Spur befahrbar (ab 16 Uhr bis Samstag, 16 Uhr).
A114/Rudelsburgstraße (Blankenburg): Zwischen der Brücke zwischen Autobahn und Rudelsburgstraße ist am Abend nur ein Fahrstreifen verfügbar (19-1 Uhr).
Demonstration– Mit einem Aufzug von der Landsberger Allee bis zum Mercedes-Platz fordern am Nachmittag 2000 Demonstrierende: „Rettet die Veranstaltungsbranche!“ (15-21 Uhr). In der Grunewalder Taunusstraße 3 protestieren zudem 500 Teilnehmende gegen „Korruption in der afghanischen Botschaft Berlin“ (15-17 Uhr). 200 Personen treffen sich vor dem Rathaus Neukölln: Sie demonstrieren „gegen die Verfolgung und Kriminalisierung von Frauen in den sozialen Medien in Ägypten“ (18-20 Uhr). In der Hasenheide laden 130 Tanzende zum Protest „für die Anerkennung der freien Tanzszene Berlins als vitaler Beitrag zur Volksgesundheit in der herausfordernden Zeit von Covid-19 und Klimawandel“ (17.30-21 Uhr).
Am Samstag ziehen 1000 Personen mit einer „Freedom Parade“ vom Neptunbrunnen bis zum Platz des 18. März (13-22 Uhr). Der mit der Reichsbürger-Szene assoziierte Verein „staatenlos.info – comedian e.V.“ hält auf dem Platz der Republik eine „Mahnwache für Heimat und Weltfrieden GG. 139 GG.146“ ab, es wurden 1000 Teilnehmende angemeldet (11-23.59 Uhr). Unter dem Motto „Kiezkultur erhalten Mietvertrag der Raumer 6“ protestieren 500 Personen in der Raumerstraße in Prenzlauer Berg (14-20 Uhr). 500 Teilnehmende ziehen vom Hermannplatz bis zum Oranienplatz: Sie fordern „mehr Liebe im Grundgesetz“ (17-21 Uhr). Auf dem Pariser Platz hat der Zentralrat der Palästinenser eine Kundgebung mit dem Titel „Ein liebevolles Leben zwischen Palästinensern und Israelis“ angemeldet, erwartet werden 250 Menschen. „Anlässlich der aktuell drastisch steigenden Zahlen an Femiziden in der Türkei“ demonstriert am Sonntag der HaBer project e.V. mit 500 Teilnehmenden mit einem Aufzug vom Hermannplatz zum Platz des 18. März (16-19 Uhr). Zudem radelt der Verein „Hermannstraße für alle“ quer durch den Hermannkiez und fordert einen Pop-Up-Radweg – ca. 200 Mitstrampelnde nehmen teil (14.30-16.30 Uhr).
Gericht – Der Prozess gegen einen 35-Jährigen, der bei einer Fluchtfahrt vor einer Polizeikontrolle mit seinem Auto eine Mutter und ihre fünfjährige Tochter schwer verletzt hatte, wird neu aufgerollt. Das Landgericht hatte gegen Mann im September 2018 unter anderem wegen versuchten Mordes in zwei Fällen 13 Jahren Haft verhängt. Der Bundesgerichtshof hatte das Urteil auf Revision des Angeklagten aufgehoben (9.15 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 217).