Berlin heute
Verkehr – Gallwitzallee (Lankwitz): Bis 20. September steht zwischen Am Gemeindepark und Dessauerstraße für beide Richtungen nur eine gemeinsame Spur wechselseitig zur Verfügung.
Unter den Linden (Mitte): Richtung Brandenburger Tor ist die Fahrbahn von 6 bis 18 Uhr zwischen Schadowstraße und Wilhelmstraße auf einen Fahrstreifen verengt.
Ingeborg-Hunzinger-Straße (Rahnsdorf): Bis voraussichtlich Anfang Oktober ist die Straße zwischen Straße nach Fichtenau und Fürstenwalder Damm in beide Richtungen für den Kfz-Verkehr gesperrt. Eine Umleitung ist ausgewiesen.
Demonstrationen – Für heute sind 28 Demonstrationen gemeldet (Stand 11.9., 12.30 Uhr), u.a. „Aktion zur Sicherung frühkindlicher Bildung“: 1.500 Teilnehmende, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Niederkirchnerstraße 5, Zimmerstraße, Friedrichstraße, Unter den Linden, Lustgarten (8-12.30 Uhr)
„SHIELD & SHINE, Schirmspaziergang gegen Rechts (...)“: 50 Demonstrierende, Arbeitskreis Theaterpädagogik der Berliner Bühnen, Marktstraße 11, Neue Bahnhofstraße, Gürtelstraße, Möllendorffstraße, Parkaue 29 (15-17 Uhr)
„Freiheit für den indigenen Aktivisten Leonard Peltier“: 50 Teilnehmende, Gesellschaft für bedrohte Völker e.V., Pariser Platz (15-17 Uhr)
„Erinnerung an ermordete Kongolesische Aktivist*innen – Ausbeutung im Kongo-Becken benennen – Situation in der Demokratischen Republik Kongo aufzeigen“: 100 Protestierende, „Kongo-Becken-Erinnerung“, Werderscher Markt (16.30-20.30 Uhr)
„Versammlung zur Öffnung der Imam Ali Moschee und gegen die Schließung des Gotteshauses“: 50 Demonstrierende, Ordensmeisterstraße 5 (19-20 Uhr)
Gericht – Im Verfahren um eine Serie rechtsextremer Straftaten in Berlin-Neukölln gegen zwei 38- und 41-Jährige kommt es zum Berufungsprozess. Den Neonazis Sebastian T. und Tilo P. werden unter anderem Brandanschläge auf Autos von zwei Männern zur Last gelegt, die sich politisch gegen Rechtsextremismus engagieren. Im ersten Prozess ergingen Freisprüche vom Vorwurf der Brandstiftung aus Mangel an Beweisen, das Amtsgericht verurteilte T. und P. allerdings wegen anderer Vorwürfe. Sowohl die Generalstaatsanwaltschaft als auch die Angeklagten legten Berufung ein (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal B 129).