Berlin heute
Verkehr – Gradestraße (Britz): Bis Ende Januar ist die Fahrbahn Richtung Blaschkoallee zwischen Tempelhofer Weg und Britzer Damm auf einen Fahrstreifen verengt.
An der Putlitzbrücke (Moabit): Die beiden parallel verlaufenden Einbahnstraßen sind für ca. ein Jahr für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Schnellerstraße (Niederschöneweide): Von 20 Uhr bis Mittwochabend, ca. 18 Uhr, steht im Bereich der Kreuzung Karlshorster Straße stadteinwärts nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Stadtauswärts ist die Fahrbahn auf zwei Fahrstreifen verengt.
S-Bahn – S45, S46, S8 und S9: Von 21.45-1.30 Uhr fahren zwischen Grünau und Schöneweide, sowie zwischen Grünbergallee und Schöneweide Busse als Ersatz.
RB22: Von 22.30-0.45 Uhr fallen zwischen Schönefeld und Königs Wusterhausen Züge aus.
Demonstration – Für heute sind neun Demos angemeldet (Stand 2.12., 13.45 Uhr), u.a. „Frieden, Freiheit, Friedliche Veränderung“: 30 Demonstrierende, Am Lustgarten (0-24 Uhr)
„Nie wieder gilt für alle – (Never again for all!) Gegen die Umsetzung der Resolution in ihrer jetzigen Formulierung und Absicht sowie gegen die Verabschiedung der geplanten Schwesterresolution; gegen Waffenlieferungen; gegen Unterdrückung, für die Umsetzung des internationalen Haftbefehls gegen B. Netanjahu und J. Gallant“: 150 Menschen, Heinrich-von-Gagern-Straße (0-24 Uhr)
„Barrierefreiheit ist ein Menschenrecht – Deutscher Behindertenrat fordert Taten“: 50 Protestierende, Deutscher Behindertenrat, Reichstagsufer (9.30-10.30 Uhr)
„Fotoausstellung von Hingerichteten im Iran > Solidarität mit dem iranischen Volk und dem heldenhaften Aufstand des iranischen Volkes ... Nein zur Todesstrafe im Iran >> Solidarität mit politischen Gefangenen, die sich gegen die Diktatur stellen und für Demokratie und Freiheit im Iran“: fünf Teilnehmende, Iran Menschenrechte, Joachimsthaler Platz (15-19 Uhr)
„Bürger wollen mit Mitmenschen ins Gespräch kommen – für Frieden und Austausch jenseits vorhergehender Narrative“: 18 Menschen, Schildbürger, Bölschestraße (16.30-18.30 Uhr)
Gericht – Ein 25-Jähriger muss sich wegen versuchter Anstiftung zum Mord und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Er soll mit drei Mittätern einen Mann, der sich einige Stunden zuvor über eine aus seiner Sicht unzureichende Handy-Reparatur beschwerte, in einem von ihm betriebenen Laden eingesperrt und geschlagen haben. Dabei habe er die Komplizen aufgefordert, den Attackierten mit einem Messer zu töten. Der Angeklagte habe die Reklamation als ehrverletzend empfunden (9.15 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 704).
Universität – Zu einem Vortrag über den Jüdischen Friedhof Weißensee lädt morgen die FU. Unter dem Titel „Von Grabsteinen und Stolpersteinen. Der Jüdische Friedhof Weißensee und die Familie Najman“ spricht Hanno Hochmuth vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (16 Uhr, Hörsaal, Thielallee 67).