Berlin heute
Verkehr – BVG: Bis Freitag ist die U7 zwischen U Jakob-Kaiser-Platz und U Richard-Wagner-Platz unterbrochen, es fährt ein Ersatzverkehr.
Gesamtes Stadtgebiet: Aufgrund von Demonstrationszügen kommt es ab dem Nachmittag in der ganzen Stadt zu Verkehrseinschränkungen. Besonders betroffen sind Hauptstraßen in Mitte, Marzahn-Hellersdorf, Spandau, Lichtenberg und Reinickendorf.
Salzufer (Charlottenburg): Sperrung zwischen Straße des 17. Juni und Englischer Straße, Fuß- und Radverkehr frei (bis Dezember).
Müggelseedamm (Friedrichshagen): Sperrung für den Kfz-Verkehr in Höhe Josef-Nawrocki-Straße, eine Umleitung ist ausgewiesen.
Ringstraße (Lichterfelde): Sperrung der Anbindung an die Drakestraße, Fuß- und Radverkehr darf passieren (bis Ende März).
Berliner Straße (Pankow): Zwischen Esplanade und Bornholmer Straße/Wisbyer Straße ist in beiden Richtungen jeweils nur ein Fahrstreifen verfügbar (bis November).
Wisbyer Straße (Prenzlauer Berg): Zwischen Lewaldstraße und Scherenbergstraße wird die Fahrbahn in Richtung Prenzlauer Allee auf einen Fahrstreifen verengt (für zwei Monate).
Manteuffelstraße (Tempelhof): In Richtung Boelckestraße ist zwischen Burgemeisterstraße und Friedrich-Wilhelm-Straße nur eine Spur befahrbar (bis voraussichtlich August).
Müggelheimer Straße (Köpenick): In Richtung Lange Brücke ist vor der Amtsstraße nur ein Fahrstreifen frei (für zwei Wochen, tgl. 9-14 Uhr).
Wilhelmstraße (Spandau): In Richtung Gatower Straße steht vor der Schmidt-Knobelsdorf-Straße nur ein Fahrstreifen zur Verfügung (für ca. zwei Wochen).
Demonstration – Auch am heutigen Montag steht die Stadt im Zeichen selbsternannter „Corona-Spaziergänge“ und deren Gegendemonstrationen: Unter anderem kommen zwischen Alexanderplatz und Unter den Linden 1000 Personen im Rahmen einer „Lauf-Demo“ zusammen (17.30-23 Uhr), auf derselben Strecke protestiert auch ein „Friedlicher Lampion- und Lichterumzug für eine freie Impfentscheidung“ mit 250 Teilnehmenden (18.32-20 Uhr, „Aufbruch21“). Unter dem Motto „Pflege steht auf – Nein zur Covid-19-Impfpflicht“ demonstrieren 250 Personen vor dem Gesundheitsministerium (16-18 Uhr). Gegen die „Corona-Spaziergänge“ protestieren unter anderem Die Linke Spandau mit 200 Teilnehmenden („Spandau stellt sich quer“, 18-20 Uhr, Moritzstraße) und Die Grünen Tempelhof-Schöneberg mit 100 Mitstreitenden („Solidarität in der Pandemie“, 18-19 Uhr, Tempelhofer Damm). „Für Solidarität und gegen rechte Unterwanderung“ gehen 200 Demonstrierende auf die Berliner Straße in Reinickendorf (18-19 Uhr), unter dem Motto „Geradedenken gegen Querdenken und Rechts“ stellt sich der „Geradedenken e.V.“ den „Corona-Spaziergängen“ am Alexanderplatz entgegen (17.30-22 Uhr, 70 Personen). Quer durch Pankow rollt zudem ein „Reptiloider Fahrradkorso“ mit 50 Radelnden („Impfen ist Liebe!“, 17-19 Uhr). Unabhängig von Corona ruft die Gewerkschaft Verdi zu einer „Streikkundgebung der privaten Banken und der Postbank“ in der Charlottenburger Otto-Suhr-Allee 6-16 (50 Personen, 9-10 Uhr).
Gericht – Im Prozess gegen einen 31-Jährigen, der auf der Stadtautobahn A100 mit seinem Auto Jagd auf Motorradfahrer gemacht und mehrere Menschen verletzt haben soll, geht weiter – es zeichnet sich ein Urteil ab. Die Generalstaatsanwaltschaft geht von einer Tat aus „wahnhaft religiösen und islamistisch geprägten Motiven“ aus. Sie strebt die weitere Unterbringung des Irakers in einem psychiatrischen Krankenhaus an (13 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 700).