Berlin heute
Verkehr – Cecilienstraße (Biesdorf): In Richtung Blumberger Damm ist zwischen Wuhle und Hans-Fallada-Straße nur eine Spur befahrbar (bis Anfang Juli).
Chemnitzer Straße (Kaulsdorf): Wegen Leitungsarbeiten ist zwischen Alt-Kaulsdorf und Am Niederfeld in beiden Richtungen nur eine Spur frei (bis Ende Juni).
Wildenbruchstraße (Neukölln): Weil eine Mittelinsel gebaut wird, ist in beiden Richtungen zwischen Weigandufer und Schandauer Straße nur ein Streifen verfügbar, eine Baustellenampel regelt den Verkehr (bis Ende September).
A10: Wegen Brückenarbeiten kommt es zwischen AS Birkenwerder und Autobahndreieck Kreuz Oranienburg in beiden Richtungen zu nächtlichen Sperrungen (22-3 Uhr).
S-Bahn: Bis zum 1. Juni ist die S7 zwischen Ahrensfelde und Mahrzahn unterbrochen, stattdessen fahren Busse (ab 22 Uhr).
Demonstration – Am Eingang zum Tempelhofer Feld in der Oderstraße pocht das Hope Center Berlin auf „Religionsfreiheit und freie Meinungsäußerung“, erwartet werden 100 Teilnehmende (12-21 Uhr). In der Hiroshimastraße treffen sich 50 Personen zu einer Kundgebung mit dem Titel „Vorgezogene Inbetriebnahme des Kohlekraftwerks Datteln 4“ (10-12 Uhr). „Geld für Pflege statt für Autos“ fordern die Naturfreunde Berlin vor der Senatsverwaltung für Gesundheit in Kreuzberg, hier kommen 30 Protestierende zusammen (12-13.30 Uhr). Vor der Gethsemanekriche in Prenzlauer Berg demonstrieren 50 Personen für „mehr Sicherheit und Rücksicht und eine bessere Infrastruktur für Fahrradfahrende“ (18-18.30 Uhr). Per Fahrradkorso unterstützen 40 Strampelnde „die wöchentlichen Protestzüge in Slowenien“, geradelt wird vom Brandenburger Tor bis zum Hausvogteiplatz (19-19.45 Uhr).
Gericht – Weil er einen Passanten überfallen und beraubt haben soll, muss sich ein 34-Jähriger verantworten. Er soll das Opfer durch Schläge gegen dem Kopf mit einer Glasflasche so massiv attackiert haben, dass der Mann bis heute unter motorischen Einschränkungen leidet ( 9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 606).
Heimuniversität – Stadtgeschichten: Seit zwei Jahren halten Berliner Studierende ihr Leben in der Stadt in Momentaufnahmen fest. Im Auftrag des Studierendenwerks erzählen die „Stadtschreiber*innen“ von Uni und Begegnungen, Partys und Abgründen – Mal mehr, mal weniger turbulent. In diesem Jahr übernimmt Germanistik-Studentin Dana Vowinckel das Amt der Berlin-Chronistin: Sie schreibt vom Lockdown, von Normalität und von langen Nächten. Ihre gesammelten Texte sowie Eindrücke aus den letzten Jahren finden Sie hier.