Berlin heute
Verkehr – Die Critical Mass startet um 20 Uhr in Kreuzberg am Heinrichplatz und sorgt bis Mitternacht in der gesamten Innenstadt für Verkehrseinschränkungen. Auf der Yorckstraße sind Fahrbahnsanierungen der Grund dafür, dass bis Montagmorgen nicht in die Katzbachstraße eingebogen werden kann. In Köpenick führt ein Wasserrohrbruch dazu, dass die Seelenbinderstraße zwischen Bahnhofstraße und Puchanstraße für Autos und Fahrräder in beiden Richtungen gesperrt ist - vsl. für vier bis sechs Wochen. An der Kreuzung Martin-Luther-Straße / Hohenstaufenstraße in Schöneberg wird die Ampelanlage erneuert. Bis Mitte Oktober kommt es hier zu Einschränkungen. Die S5 verkehrt von heute Abend, 22 Uhr, bis Samstag 15 Uhr nicht zwischen Mahlsdorf und Lichtenberg. Busse befahren die Strecke ersatzweise. Ebenfalls ab 22 Uhr ist die S26 zwischen Teltow Stadt und Lichterfelde Süd unterbrochen. Ab Montag, 1.30 Uhr, fahren die Züge wieder. Die S75 ist bis zum 2. Oktober von Montag bis Freitag (jeweils 10.30 bis 13 Uhr) zwischen Ahrensfelde und Springfuhl unterbrochen.
Demonstration – In Neukölln machen sich das Café K-Fetisch und die Hausgemeinschaft Wilde Weser mit einem Proteststraßenfest gegen den Verkauf ihres Hauses stark (17-20.30 Uhr). Mit einer Kleidertauschparty protestiert Greenpeace am Alexanderplatz gegen die Fast-Fashion-Industrie (10-19 Uhr, etwa 1500 Teilnehmer). Am Samstag findet mit 5000 Teilnehmern die 23. Fuckparade statt. Von 12 bis 22 Uhr wollen die Demonstranten von der Hermannstraße durch Kreuzberg über die Rigaer Straße bis zur Künaststraße ziehen. Am Simsonweg Ecke Scheidemannstraße gedenken 300 Menschen zum Jahrestag der Vertreibung der Deutschen in Russland der Opfer unter den Deutschen in der ehemaligen UDSSR (12-18 Uhr). Von 13 bis 18 Uhr findet eine Kundgebung mit 1000 Teilnehmern zur Verkehrsberuhigung der Berliner Mitte in der Rathausstraße statt.
Gericht – Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen 19 Jahre alten Fußball-Fan auf einem Supermarkt-Parkplatz in Prenzlauer Berg kommt der mutmaßliche Mörder auf die Anklagebank. Dem 29-Jährigen, der das Opfer nicht kannte, sei es einzig darum gegangen, seine aufgestaute Wut abzureagieren (9 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 500).