Berlin heute
Verkehr – Der nördliche Berliner Ring ist heute und morgen Nacht (22-5 Uhr) in beiden Richtungen zwischen Dreieck Pankow und Mühlenbeck gesperrt. Bis zum 18. Oktober ist der Flughafentunnel (Tegel) stadtauswärts ebenfalls nachts gesperrt (ab 21 Uhr bis in die Morgenstunden), der Verkehr wird über die AS Kurt-Schumacher-Platz abgeleitet. Und auch die A113 ist heute Nacht stadtauswärts zwischen Adlershof und Schönefeld Nord gesperrt (21-5 Uhr). Die Torstraße ist zwischen 8 und 12 Uhr auf Höhe der Tucholskystraße auf eine Fahrbahn verengt.
Demonstration – Vor dem Roten Rathaus sind zwei Kundgebungen geplant. Die erste von 11-13 Uhr trägt den Titel: „Protestaktion anlässlich der Klage des Energiekonzerns Vattenfall gegen die Stadt Berlin wegen der Vergabe der Stromnetzkonzession“. Angemeldet sind 30 Teilnehmer, Veranstalter ist der Berliner Energietisch. Von 15.30-17.30 fordern ca. 100 Menschen: „Keine öffentlichen Mittel für E-Fahrzeuge ohne Warngeräusch“ (angemeldet vom Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein). Am Pariser Platz findet von 16-18 Uhr ein „Gedenken an die Geflüchteten, die im Mittelmeer ertrunken sind“ statt, etwa 70 Menschen werden erwartet. Vor dem Paul-Löbe-Haus wollen 50 Menschen von 18-21 Uhr unter dem Motto „Sexarbeit ist Arbeit. Respekt!“ demonstrieren. Und in Lichterfelde Ost hat #noafd von 18.30-21.20 die Veranstaltung „Grundgesetz ist nicht mit der AfD vereinbar / ein buntes Lichterfelde Ost“ angemeldet. 30 Menschen werden erwartet, Adresse: Jungfernstieg 4B.
Gericht – Ein 21-Jähriger, der bei einem Hochzeitskorso nach riskanten Fahrmanövern die Kontrolle über sein Auto verloren und mit einem entgegenkommenden Wagen kollidiert sein soll, muss sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässige Körperverletzung verantworten (11 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal B 145).
Universität – Schock ja, Überraschung nein. Das hört man seit dem Anschlag von Halle immer wieder aus der jüdischen Community. Dass Neonazis in Deutschland Menschen töten, sei nichts Neues mehr. Damit, und auch mit dem Widerstand gegen Rechte Gewalt und Ideologie, beschäftigt sich die Ausstellung „Immer wieder? Extreme Rechte und Gegenwehr in Berlin seit 1945“ an der Technischen Universität, die von heute an bis zum 21. November zu sehen ist. Mo-Fr 6-22 Uhr, Sa-So 8-14 Uhr. Straße des 17. Juni 135, U-Bhf Ernst-Reuter-Platz, Eintritt frei