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Zitat von Donnerstag, 23.07.2020

„Diesbezüglich gibt es noch Abstimmungsbedarf. Die Abstimmung wird in den kommenden Tagen erfolgen.“

Grünen-Justizsenator Dirk Behrendt hat die Zustimmung für die Novelle im Berliner Hochschulgesetz vorerst verweigert. Das ist die Antwort auf drei Tagesspiegel-Fragen: „Wieso haben Sie Ihre Zustimmung verweigert? Wieso hat die Fachverwaltung vorab (und bis heute) keine offiziellen Bedenken eingereicht? Wird die Justizverwaltung Kontakt zur Wissenschaftsverwaltung aufnehmen?“
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Zitat von Mittwoch, 22.07.2020

„Ich hab überlegt, ihm ein Bein zu stellen. Dann wäre er schön auf die Fresse geflogen. Aber da ich ein verletztes Bein habe und meine teuren Schuhe anhatte, dachte ich mir so: Da lasse ich lieber die Polizei ran.“

Tunahan Er war Zeuge der wilden Schießerei und Flucht eines Kriminellen mitten im Neuköllner Berufsverkehr (Video hier). Im Gespräch mit „Spiegel-TV“ erzählt er, warum er den Flüchtenden, der direkt an ihm vorbeilief, nicht aufhalten wollte (Video hier).
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Zitat von Dienstag, 21.07.2020

„Im Dorf gingen drei Dinge: auf Bäume klettern, mich daheim verkleiden, die Zunge an den Weidezaun halten. War nicht so geil. Ich kam nach Berlin, um ungesund zu leben.“

Twitter-Arbeiterin und Autorin Ilona Hartmann erklärt im Interview, was sie jetzt in der Stadt macht – und was unsere Stadt ausmacht.
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Zitat von Montag, 20.07.2020

„Bitte beachten Sie, dass das Streuen von Reis, Konfetti, Blütenblättern, das Zünden von Konfetti- oder Glittershootern o.Ä. im und vor dem Rathaus wegen der Sturzgefahr grundsätzlich verboten ist!“

Hinweis im Standesamt Pankow, das auch noch den Denkmalschutz ins Feld führt – und aus irgendeinem Grund glaube ich, dass da ein Fehler im Satz ist und dass es statt „Sturzgefahr“ eigentlich „Einsturzgefahr“ heißen sollte (vielleicht ja wegen der Warnung vor den „Shootern“).
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Zitat von Freitag, 17.07.2020

„Dann fahr’n Se doch Fahrrad!“

Aufforderung eines Mannes, der mit Gehhilfen durch die S1 humpelt und um Spenden für neue Krücken bittet, an einen Fahrgast, der sich darüber beschwert, dass er heute in der Bahn schon zum dritten Mal um Geld angehauen wird. (Q: Berliner Liste)
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Zitat von Donnerstag, 16.07.2020

„Berlin verfügt über keine geeigneten alternativen Sportanlagen...“

... sagt Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki auf die Frage der CDU-Abgeordneten Stephan Standfuß (CDU) und Stephan Lenz (CDU) nach Veranstaltungen des Behindertensports – die Para-Athleten werden sich gedulden müssen bis zur Umbau-Vollendung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks zu „einem der modernsten Inklusionssportparks Europas“ (vielleicht 2023). Übrigens: Friedrich Ludwig Jahn (1778 bis 1852) fanatisierte ein „Gottesgericht wider Junker, Juden, Gauner, Gaukler und Garden“ herbei. Der Name könnte dann ja gleich mit abgerissen und umgebaut werden. (Q: DS 18 /23 882)
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Zitat von Mittwoch, 15.07.2020

„I just sit and watch the world going by.“

Noël Martin, der nach einem Angriff von Neonazis in Mahlow 1996 vom Hals abwärts gelähmt war.

Diesen unendlich traurigen Satz konnte ich nie vergessen, seit ich im Juni 2001 als Praktikant beim Tagesspiegel mit Noël Martin darüber sprach, was von seinem Leben übriggeblieben war. Martin war damals nach Mahlow zurückgekehrt, um eine Demonstration gegen Rassismus anzuführen und mit dem Schmerzensgeld, zu dem die Täter verurteilt worden waren, eine Stiftung für Austausch und Verständnis zu gründen. Gestern ist Noël Martin in seiner Heimatstadt Birmingham gestorben. Er wurde 60 Jahre alt.

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Zitat von Dienstag, 14.07.2020

„Ich verstehe, dass viele Leute wütend sind, bin ich auch. Aber das ist eine Situation, für die niemand was kann, außer vielleicht die verdammte Fledermaus aus Wuhan.“

Joshi, Sänger der Berliner Punkband ZSK, die einen Fan-Song für Christian Drosten veröffentlicht hat. Im Interview mit dem „Spiegel“ erklärt er, warum er den Virologen für einen „Punk der Wissenschaft“ hält und warum das ein Kompliment ist.
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Zitat von Montag, 13.07.2020

„Die Jugend wird sich einmal dafür schämen, wie sie heute angezogen ist…“

… sagt Günther Krabbenhöft, der als Berlins ältester und berühmtester Hipster gilt, in einem selbstverwalteten Hausprojekt an der Admiralsbrücke lebt und nur in maßgeschneiderten Anzügen auf die Straße geht. Was er stilistisch von unserem Städtchen hält, hat er Ann-Kathrin Hipp für den Checkpoint-Podcast „Eine Runde Berlin“ offenbart:

„In Berlin ist es ja so, dass selten was schöner wird. Da ist immer so ein gewisser Chic der Verwahrlosung. Sowohl in der Stadt als auch bei den Menschen. Hier kann man alles tragen, was seit Beendigung der Luftbrücke in den Kleiderecken ist.“

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Zitat von Freitag, 10.07.2020

„Jetzt bin ich ein Berliner.“

Der Franzose Stéphane, seine Frau und die beiden Kinder wohnen zwei Monate in ihrem Wohnmobil am Rand des Tempelhofer Felds. Mein Kollege Andreas Austilat hat sie besucht.
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