Hohe Dunkelziffer bei Schutzgelderpressung
Die folgende Nachricht gibt es in zwei Versionen – als besonderen CP-Service, aber auch als Lesehilfe für die nächste Kriminalstatistik: Die Polizei hat im vergangenen Jahr 31 Prozent weniger Schutzgelderpressungen registriert als 2016. Nur neun Betroffene von Schutzgelderpressungen haben sich im vergangenen Jahr an die Polizei gewandt. 2016 waren es 13 Anzeigen. Die Polizei weiß wenig über das nach Tsp-Recherchen sehr verbreitete Phänomen: Die Aussagebereitschaft Betroffener sei „deliktsfeldspezifisch gering ausgeprägt“, schreibt die Innenverwaltung auf Anfrage von MdA Tom Schreiber.