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Kommen noch mehr Böllerverbotszonen an Silvester?
Das Böllerverbot am Alexanderplatz und am Pallasseum war ein Erfolg. Jetzt prüft die Innenverwaltung weitere Zonen einzurichten. Von Julius Betschka
Foto: Paul Zinken/dpa
Knallermeldung mitten im Sommer: Der Senat prüft, die Böllerverbotszonen in der kommenden Silvesternacht auszuweiten – das antwortete die Innenverwaltung jetzt auf eine parlamentarische Anfrage von CDU-Fraktionschef Burkard Dregger. Am Brandenburger Tor, am Alexanderplatz und rund um die Pallasstraße war Knallen im vergangenen Jahr erstmals verboten. Die Pyroverbotszonen seien „erfolgreich und unter Berücksichtigung des erforderlichen Kräfteaufwandes geeignet“ gewesen, schreibt die Innenverwaltung. Unter Einsatzkräften gelten seit Jahren unter anderem auch das Kottbusser Tor und der Hermannplatz in der Silvesternacht als Problemgebiete.
Für die Durchsetzung des Verbots sei Videoüberwachunstechnik nicht nötig gewesen, erklärte die Innenverwaltung weiter. Es seien ausreichend Polizisten vor Ort gewesen. Den Einsatz von Kameras in der kommenden Silvesternacht will der Senat aber auch nicht ausschließen. Ob mit oder ohne Kameras: Wenn es bald an noch mehr Orten in der Stadt zum Jahreswechsel ruhiger zugeht, könnte es dereinst so kommen, dass auch weniger Lebensmüde in der Silvesternacht wieder vor die Tür treten können.