Deutsche Wohnen verliert Gerichtsprozess mit Signalwirkung

Wie jetzt bekannt wird, hat sich Berlins beliebtestes Wohnungsunternehmen im August 2018 vor dem Landgericht eine Niederlage eingefangen, die zum Präzedenzfall werden kann: Laut „Berliner Zeitung“ hat ein Mietrechtsportal eine an den Mietvertrag gekoppelte Zusatz-Vereinbarung weggeklagt, mit der die Deutsche-Wohnen-Tochter GSW eine Wohnung ein wenig aufwerten und dafür die Monatsmiete von 573 auf 717 Euro erhöhen wollte. Fun Fact: Schon die (nur theoretisch vorgesehenen) 573 Euro lagen weit über dem von der Mietpreisbremse erlaubten Maximum.