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Das sind Berlins beliebteste Vornamen – und diese wurden abgelehnt
Wenn es um die Namen ihrer Kinder geht, sind einige Berliner Eltern selten originell. Nur das Standesamt kann sie stoppen. Von Lorenz Maroldt
Foto: Arno Burgi/dpa
Sie kennen das sicher: Auf dem Spielplatz ruft eine Mutter (manchmal auch ein Vater) nach der Tochter oder dem Sohn, und die Hälfte aller Kinder dreht sich um (am Kollwitzplatz ca. zwei Drittel). Wenn Sie das künftig vermeiden wollen, schauen Sie am besten auf die Liste der beliebtesten Vornamen, die 2019 vergeben wurden (die „Morgenpost“ hat das hier bis Platz 20 nach Bezirken gegliedert und sehr schön aufbereitet): Bei den Mädchen führen berlinweit Marie, Sophie und Charlotte, bei den Jungs Alexander, Noah und Paul.
Allzu originell sollten Sie’s allerdings auch nicht versuchen – hier deshalb dazu gleich noch die Liste der vom Standesamt abgelehnten Namenswünsche: Knirpsi, Bandito, König, Urmel, Wildchild, Popcorn, Westend, Mickilauda, Ferrari, Chaotica, Eisenstein, Pinocchio, Batman, Peanut, Shaggy und Ohlove. Einiges davon klingt allerdings sowieso weniger nach einem Namen als vielmehr nach der Einladung zu einem Hausbesuch des Jugendamts.