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Die „Zwischenpassarelle“ bleibt: Deutsche Bahn will eigenwillige Schreibweise auf Schildern am Potsdamer Platz beibehalten
Seit Jahren steht auf einem Stationsschild „Passarelle“ statt „Passerelle“. Nach einem Hinweis gelobte die Bahn Besserung. Nun die Wende: Das Wort bleibt, es kommt von einem Schweizer. Von Daniel Böldt und Lotte Buschenhagen.
Foto: Thilo Rückeis / Tsp
Gestern bezifferte Chef-Checkpointer Lorenz Maroldt hier die Chance, dass wir von der „Zwischenpassarelle“ im Bahnhof Potsdamer Platz nochmal hören, auf fifty-fifty. Und – was sollen wir sagen – es gibt bereits heute Neues in Sachen Passarellen-Gate:
Nachdem die Deutsche Bahn zunächst zugesagt hat, den vermeintlichen Rechtschreibfehler auf dem Schild zu korrigieren („Auf der Hinweistafel müsste Zwischengeschoß oder Passerelle stehen. Wir werden dies so bald wie möglich anpassen“), rudert sie in einer zweiten Mail an den Checkpoint wieder zurück: „Die Bereiche der Mittel- und Zwischenpassarelle wurden damals vom Architekten (mit Schweizer Hintergrund) so benannt.“ Es handele sich „um eine historisch gewachsene Namensgebung“, die man doch nicht ändern wolle. Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass wir von der Sache nochmal hören.