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Inflation macht vor dem Knast nicht halt: Berliner Häftlinge müssen mehr für Essen und Zelle zahlen
Häftlinge mit regelmäßigen Einnahmen zahlen dieses Jahr jeweils rund zehn Euro mehr für Verpflegung und Unterbringung. Der Grund: Zum Jahreswechsel wurden die Haftbeiträge erhöht. Von Stefan Jacobs.
Foto: dpa / Jens Kalaene
Die Justizverwaltung hat zum Jahreswechsel die Haftkostenbeiträge erhöht, wie dem Amtsblatt zu entnehmen ist. Häftlinge mit regelmäßigen Einnahmen zahlen demnach ab sofort pro Monat 65 Euro fürs Frühstück sowie je 124 Euro für Mittag- und Abendessen. Das Quartier kostet zwischen 70 (mehr als drei Gefangene) und 236 Euro (Einzelzelle). Im vergangenen Jahr waren Verpflegung und Unterbringung pro Monat jeweils etwa zehn Euro billiger.