Michaer Müller als Wossi

Am 18. März tagt die Konferenz der Ministerpräsidenten der Ostländer in Berlin. Michael Müller lädt ein, schenkt den Kaffee aus. Dem Vernehmen nach füllt er eine Art Vermittlerrolle aus: Die anderen Ostpräsidenten sähen den gebürtigen Tempelhofer eher als Wessi, von den Kollegen in den alten Ländern wird der Regierende als Ossi wahrgenommen. Klassischer Wossi. Das Treffen findet trotzdem lieber im ehemaligen Westsektor statt: Müller will den Kolleginnen und Kollegen den schmucken Euref-Campus in Schöneberg zeigen. Diskutiert werden soll über den Abbau von Altschulden – hat Berlin ja auch genug davon.