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Erinnerungen an das Berliner Luxuskaufhaus: Als der Bezirk Mitte Schimmel in der Galeries Lafayette fand
Nach der Eröffnung 1996 wollte die Lebensmittelaufsicht die Gourmetabteilung des Lafayette gleich wieder schließen. Beanstandet wurden zwei beliebte Blau- und Edelschimmelkäsesorten. Von Lorenz Maroldt.
Foto: imago images / Arcaid Images
Der RBB hat bei seinem Lafayette-Rückblick in der Abendschau die schönste Anekdote aus dem Archiv übersehen – wir liefern sie hier gerne nach: Nach der Eröffnung im Februar 1996 wollte die Lebensmittelaufsicht des Bezirksamts Mitte die Gourmetabteilung gleich wieder schließen, die Begründung: der Käse sei verschimmelt. Beanstandet wurden zwei der unter Feinschmeckern beliebtesten Blau- und Edelschimmelkäsesorten: der Bleu d’Auvergne und der Fourme d’Ambert. Im Film erinnert sich daran die Französin Christine Chalut, die damals in Berlin studierte und einen Job an der Kasse hatte. Nachdem auch dieses Missverständnis aufgeklärt war, konnte Berlin dann aber endgültig auch für sich den Titel „Internationale Metropole“ in Anspruch nehmen. (Q: „Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt, 1996“, ab Min. 29:50)