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„FAS“ nennt Sawsan Chebli eine „Kunstfigur“
In einem „FAS“-Artikel über die SPD-Politikerin werden eine ganze Reihe oberflächlicher Klischees bedient. Der Checkpoint-Kommentar von Lorenz Maroldt
Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
Als „Kunstfigur“ beschreibt in der „FAS“ Markus Wehner mit offenbar unbeherrschbarer Freude am reproduzierten Oberflächenklischee eine Berliner Politikerin, und Sie erraten sicher, um wen es geht: „Nimmt sie den Mund-Nase-Schutz ab, kommt ein knalliger Lippenstift zum Vorschein. Sie trägt einen Pulli mit Tigermuster, eine mit Goldnieten besetzte Designertasche und weiße Sneakers der Marke Alexander McQueen, die 425 Euro kosten.“ Tja, offenbar wird in Frankfurt erwartet, dass Berliner Sozialdemokratinnen im Trainingsanzug von „KiK“ um Wählerstimmen betteln, und zwar erst dann, wenn die Männer es erlauben. Andernfalls stürzen sie ihre Partei, wie hier Sawsan Chebli die SPD, mit einer Kandidatur „in eine schwere Krise“. Was wiederum die FAS, deren Redakteure nach Checkpoint-Informationen ihre Artikel in grauen Socken mit Loch und Biene-Maja-Unterhosen schreiben, sicher sehr traurig macht.