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„Jede Impfung eine Geschichte, jeder Impfling für uns besonders“
Mehr als 900.000 Vakzine wurden in den früheren Messe-Hallen verabreicht – jetzt hat das Impfzentrum zugemacht. Die Leiterin fand zum Abschied emotionale Worte. Von Julius Betschka
Patienten werden im vergangenen Mai im Corona-Impfzentrum Messe Berlin zum Impfen geleitet. Dort arbeiten unter anderem Helfer der Malteser und der Bundeswehr. Foto: Christoph Soeder/dpa
Der letzte Piks: Ein Jahr und 41 Tage lang wurde in den Hallen der Messe Berlin geimpft. Mehr als 900.000 Spritzen wurden aufgezogen. Am Montagabend war Schluss. Die Leiterin des Impfzentrums, Franzi von Kempis, verabschiedet sich emotional:
+ „Aus 4 Monaten Sabbatical wurde die aufregendste & berührendste Aufgabe, die ich jemals machen durfte: Impfen gegen die Pandemie.“
+ „Wir haben mit Hundertjährigen angefangen, dann kamen ihre Kinder, dann Enkelkinder & sogar auch Urenkel. Jede Impfung eine Geschichte, jeder Impfling für uns besonders – auch wenn es so viele waren.“
+ „Ich bin dankbar. Und sage Danke. (…) An alle, die weitermachen, die impfen, die Pandemie bekämpfen, sich einsetzen. Es war mir eine Ehre.“