Sie wollen Berlins schnellsten Überblick? Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten der Stadt – mit uns verpassen Sie nichts!
...aber jetzt, wo Sie schon da sind: Testen Sie die Checkpoint Kurzstrecke und lesen Sie Berlins beliebtesten Newsletter mit allen wichtigen Nachrichten und Aufregern der Stadt. Gratis. Von Herausgeber Lorenz Maroldt
Sie wollen Berlins schnellsten Überblick? Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten der Stadt – mit uns verpassen Sie nichts!
...aber jetzt, wo Sie schon da sind: Testen Sie die Checkpoint Kurzstrecke und lesen Sie Berlins beliebtesten Newsletter mit allen wichtigen Nachrichten und Aufregern der Stadt. Gratis. Von Herausgeber Lorenz Maroldt
„Mein Gott, Herr Bürgermeister, lassen Sie uns doch singen!“
Gesang während des Gottesdienstes ist laut Corona-Vorschrift tabu. Dagegen hat ein Berliner Gemeindevater jetzt Protest eingelegt. Von Lorenz Maroldt
Foto: Karina Hessland/imago images
Aus einem Brief an den Regierenden Bürgermeister, verfasst von Anton Huttenlocher, Ältester an der Evangeliums-Christengemeinde Berlin-Lichtenberg:
„‚Sollt ich meinem Gott nicht singen?‘ – diese rhetorische Frage stellt der berühmte deutsche Dichter und evangelische Theologe Paul Gerhardt (1607-1676) in einer der bekanntesten Hymnen aus seiner Feder. ‚Nein, sollst du nicht!‘ – meint der Berliner Senat.“
Huttenlocher fordert, das Singverbot in den Gottesdiensten aufzuheben. Er wird sich gedulden müssen – und mag sich mit einem Blick in die Bibel trösten: „In dem Augenblick, in dem sie anfingen zu singen und Gott zu loben, ließ der Herr die Heere von Ammon, Moab und aus dem Gebirge Seïr, die Juda angriffen, in einen Hinterhalt laufen, und sie wurden geschlagen.“ Nur können Viren leider nicht lesen. (2.Chronik 20,21)