Nettelbeckplatz, bald „Kultureller-Diversity-Platz“? ChatGPT macht Vorschläge zur Umbenennung
Apropos Einreichungen: Der Bezirk Mitte sucht einen neuen Namen für den Nettelbeckplatz in Wedding– und alle Berliner Bürgerinnen und Bürger dürfen Vorschläge einbringen. Wer eine Idee hat, kann diese bis 24. April online einreichen. Braucht es im Zeitalter Künstlicher Fast-Intelligenz überhaupt noch menschliche Ideenwettbewerbe? Wir haben ChatGPT gefragt, ob es dem Platz nicht einen Namen geben könnte – und erhielten, nun ja, Vorschläge: „Friedensplatz“? „Wedding-Begegnungsplatz“, „Kiezgartenplatz, „Geschichtsplatz“? Oder doch lieber „Kultureller-Diversity-Platz“? Okay, zugegeben, das können Menschen noch besser.
Aber, ChatGPT, eine Frage noch: Ist das überhaupt sinnvoll, einen Platz umzubenennen, bloß weil der Namensgeber Koloniallobbyist war und im Sklavenhandel aktiv? „Ich halte die Umbenennung für sinnvoll. Dies trägt dazu bei, ein stärkeres Bewusstsein für die Geschichte und die Bedeutung von Namen im öffentlichen Raum zu schaffen.“ Na dann – hier geht’s zur Einreichungs-Plattform.