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Geschlossenes Eisstadion Neukölln: Bayerisches Unternehmen bietet Hilfe an – Bezirk fürchtet Ausverkauf
Die kaputte Eisbahn erregt derzeit die Bezirkspolitik. Das Angebot einer Firma, eine Eisfläche aufzubauen, brachte die CDU prompt in die BVV ein. SPD, Grüne und Bezirksamt lehnten ab. Von Nina Breher und Thomas Lippold.
Foto: picture alliance/dpa
Das Neuköllner Eisstadion ist weiterhin kaputt – jetzt streiten die BVV-Fraktionen darüber. Das Unternehmen „Ice Business“ aus Regensburg schickte dem Bezirksamt einen Vorschlag: eine mobile Piste auf der kaputten Piste. Kostenpunkt? Unbekannt. Just einen Tag später, so wollte es wohl der Zufall, brachte die CDU den Vorschlag in die BVV ein – SPD und Grüne lehnten ab.
„Das Bezirksamt sieht das nicht als seriöses Vorgehen an“, sagt Sprecher Christian Berg und stellt klar: „eine Privatisierung der Eisbahn“ stehe „nicht zur Debatte“. Das Unternehmen beklagt, keine Antwort erhalten zu haben. Berg: „Wenn das Bezirksamt auf jedes kommerzielle Angebot per Mail reagieren würde, bräuchten wir keine Vergabeverfahren mehr.“ Ice, ice, baby.
Korrektur: In einer früheren Version hieß es, "Ice Business" hätte seinen Sitz in Ravensburg. Tatsächlich handelt es sich aber um Regensburg, Bayern.