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Berliner Studierende wollen Menstruationsprodukte für alle Geschlechter
Die Studenten der TU Berlin wollen Großes bewirken. Sie fordern Hochschulen auf, kostenlose Binden und Tampons bereitzustellen – nicht nur auf Frauentoiletten. Von Julius Betschka
Eine Produktionsarbeiterin hält Tampons in den Händen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der technischen Universität Berlin fordert Menstruationsprodukte an allen Toiletten der Universität, also Binden und Tampons. „Wir fordern explizit, dass diese nicht nur auf Frauentoiletten bereitgestellt werden, sondern auf allen Toiletten für alle Geschlechter“, schreiben die Studierenden und ordnen ihren Vorschlag auch in einen größeren revolutionären Kontext ein: „Auf dem Weg hin zu einer gleichberechtigten und queer-/feministischen Gesellschaft, in der kapitalistische, patriarchale, frauen-, trans-, inter- und queerfeindliche Ausschlüsse abgebaut werden, ist dies nur ein sehr kleiner Schritt.“ Dieser ließe sich aber – immerhin das – sehr einfach umsetzen.