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Mal was anderes als Balkonien: Berlin prüft die Sanierung vom Kletterfelsen „Monte Balkon“
Die neue Regierung will offenbar hoch hinaus: Beim Beton-Kletterklotz in Lichtenberg steht eine Renovierung an. Rund 30.000 Euro sind dafür eingeplant. Von Nina Breher
Wegen Sicherheitsbedenken kann der „Monte Balkon“ zur Zeit nicht bestiegen werden. Foto: Imago/Raimund Müller
Balkonien? Alter Hut! Wie wär’s mal mit Urlaub auf dem „Monte Balkon“? Nein, gemeint ist nicht der von einem Architekten halluzinierte, nie gebaute Berg auf dem Tempelhofer Feld. Sondern ein real existierender künstlicher Kletterfelsen in Neu-Hohenschönhausen. Wie es um den Erhalt des Betonklotzes steht, fragten AGH-Abgeordnete Martin Pätzold und Danny Freymark (beide CDU) den Senat – die neue Berliner Koalition will offenbar hoch hinaus. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen antwortete: 30.000 Euro seien für den Felsen vorgemerkt – allerdings dafür, 2024 erst einmal ein Gutachten zu erstellen, in dem die „die Möglichkeit der Sanierung zunächst untersucht“ wird. Kommt auf Wiedervorlage. Denn Berliner*innen wissen: Steter Tropfen höhlt den Beton.