Homeoffice in den Bezirken
Nach monatelangem Lockdown wird es etwas ernster mit dem digitalen Amt. Wie klein die dabei gemachten Schritte ausfallen, zeigt eine Nachfrage des Checkpoint. Von Lorenz Maroldt.
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Nach monatelangem Lockdown wird es etwas ernster mit dem digitalen Amt. Wie klein die dabei gemachten Schritte ausfallen, zeigt eine Nachfrage des Checkpoint. Von Lorenz Maroldt.
Wie sieht’s eigentlich mit dem Homeoffice in den Bezirken aus? Der Checkpoint hat nach der Auslieferung von 5000 Notebooks nochmal gefragt, hier die Übersicht:
Treptow-Köpenick:
306 von 1347 Beschäftigten mit Büroarbeitsplätzen verfügen über einen VPN-Zugang und Hardware für Homeoffice (23%). Davon sind 136 Gruppen-Zugänge, die von 571 Beschäftigten abwechselnd genutzt werden können (42%). Für 147 Beschäftigte ist die Arbeit dauerhaft oder überwiegend im Homeoffice möglich (11%). Für die Beschäftigten von 409 Arbeitsplätzen ist kein Homeoffice möglich. Perspektive: Homeoffice tageweise für 1110 Büroarbeitsplätze möglich (82%).
Friedrichshain-Kreuzberg:
Derzeit gibt es für etwa 100 Beschäftigte einen Laptop mit VPN-Zugang, weitere 1006 Notebooks werden vorbereitet.
Pankow:
Aktuell befinden sich zwischen 25% und 30 % der rund 2.300 Dienstkräfte im (teilweisen) Homeoffice. Für knapp 50 Prozent der Dienstkräfte ist aufgrund der Eigenheiten des Aufgabengebietes das mobile Arbeiten gar nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Derzeit verfügen ca. 10 Prozent der Dienstkräfte über eine eigene dienstliche IT-Ausstattung zum mobilen Arbeiten. Wenn die zugesagten 600 Notebooks zur Verfügung gestellt sind, werden voraussichtlich im 2. Quartal über 700 Dienstkräfte von 2.300 Mitarbeitenden über ein eigenes dienstliches Gerät verfügen.
Tempelhof-Schöneberg:
Die Entscheidung, wer im Homeoffice arbeitet, wird jeweils in den einzelnen Fachabteilungen getroffen. Von rund 2000 Mitarbeitenden haben 420 Zugänge zum Computernetzwerk.
Reinickendorf:
Etwa 450 Mitarbeitende von 1700 nutzen in verschiedenen Formen das Homeoffice. Perspektivisch soll eine Erweiterung auf mindestens 850 entsprechende Arbeitsplätze erfolgen. Pro Büro ist nur eine Person anwesend. „Damit liegt Reinickendorf weit über dem Landesdurchschnitt.“
Steglitz-Zehlendorf:
„Viele Tätigkeiten der rund 2000 Beschäftigten sind nicht ins Homeoffice verlegbar, z.B. Gesundheitsamt, Ordnungsamt, Standesamt.“ Es gibt Schichtbetrieb, es wurden Plexiglasscheiben installiert.
Noch keine Antwort gab es aus den anderen Bezirken. Weitere und ausführlichere Informationen über die Bezirke gibt es in unseren „Leute“-Newslettern.