BVG mit neuer Chefin – und höheren Fahrpreisen?

Ob die knapp fünfminütige Flusskreuzfahrt mit „Paule III“ auch nächstes Jahr für 1,90 Euro zu bekommen sein wird, will heute der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes VBB entscheiden. Laut Morgenpost stehen die Zeichen auf Tariferhöhung – was ein Bruch der Koalitionsvereinbarung wäre, derzufolge eine Arbeitsgruppe „die künftige Fahrpreisgestaltung erarbeitet. So lange werden die Fahrpreise eingefroren.“

Den Grundstein für größtmögliches Verständnis der verbliebenen Kundschaft hat das streikende BVG-Personal ja bereits gestern gelegt. VBB-weit liegt die Auslastung der Züge übrigens werktags rund 30 und an Wochenenden etwa 10 Prozent unter dem Niveau vor der Coronakrise. Die BVG – die übrigens ab morgen eine neue Chefin hat (Abo) – schätzt ihr Minus durch den Kundenschwund fürs gesamte Jahr auf 100 Millionen Euro. Im Tagesspiegel-Wirtschaftsteil steht übrigens heute, dass Pendler fahrerlosen Bussen aufgeschlossen gegenüberstehen.