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In den Jahren davor nur eine Handvoll Fälle: Seit Corona-Pandemie fast 1.000 Entschädigungsanträge in Berlin bezüglich Impfschäden
Die Zahl der Entschädigungsanträge nach Impfungen ist rasant angestiegen. Ein Großteil der Fälle wurde weitergeleitet oder befindet sich in Bearbeitung. Bisher gab es 23 Bewilligungen. Von Daniel Böldt.
Foto: dpa/Jörg Carstensen
Wir bleiben bei Entschädigungen: Seit 2021 sind bei der Berliner Verwaltung 956 Anträge auf Entschädigung in Zusammenhang mit Corona-Impfschäden eingegangen. 23 wurden bewilligt, 127 abgelehnt, 12 zurückgenommen und 344 an andere Bundesländer abgegeben. Der Rest (450) befindet sich „in Bearbeitung“, die die Sozialverwaltung „mit Hochdruck“ vorantreibe, heißt es in einem Bericht an den Hauptausschuss. Um den Arbeitsaufwand ins Verhältnis zu setzen (und die Gemüter zu beruhigen), hat sie ungefragt alle Anträge auf Impfentschädigung von 2017 bis 2020 zusammengerechnet. Es waren 19.