Zweimal Post vom Presserat

Zweimal Post vom Presserat:

1) Erdogan-Fan Martin Lejeune hatte sich über eine Checkpoint-Meldung zur Bauerndemo beschwert, in der stand, Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner habe bei ihrer Ansprache zu den rechtsextremistischen „Landvolk“-Fahnen geschwiegen. Tatsächlich hatte sie die Verwendung solcher Nazisymbole zuvor in einem anderen Gespräch kritisiert – und wir hatten das sofort korrigiert. Der Presserat befand jetzt: „Die entstandene Falschberichterstattung war unter üblichen Sorgfaltsmaßstäben kaum zu vermeiden.“ Der Checkpoint habe zudem „nach Bekanntwerden des Fehlers zeitnah und umfassend reagiert“. Die Beschwerde wurde als unbegründet abgewiesen.
 
2) In einer weiteren Beschwerde einer Leserin heißt es: „Ich kann den ganzen Artikel nicht lesen, weil ich keine Tagesspiegel-Plus-Abonnentin bin, aber…“ Es geht um die berührende Geschichte „Daniel lebt nicht mehr“ von Maris Hubschmid (die Sie mit einem Abo hier lesen und selbst beurteilen können).
Sie endet mit dem Hinweis: „Haben Sie Selbstmordgedanken? Vertrauen Sie sich jemandem an. Hilfe gibt es rund um die Uhr, auch anonym, bei der Telefonseelsorge, 0800 111 0 111. Auch der Berliner Krisendienst ist rund um die Uhr an neun Berliner Standorten erreichbar. Speziell an junge Menschen richten sich die Beratungsangebote von Neuhland, 030 873 01 11, Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr. Der Tagesspiegel berichtet nur in Ausnahmefällen über Suizide.“