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Höhere Kosten, stärkere Zersplitterung: BVG setzt nicht mehr auf Plexiglas in den Haltestellen
Die Berliner Verkehrsbetriebe wollen zukünftig ihre Wartehäuschen anders verglasen lassen. Sicherheitsglas eignet sich aufgrund seiner Eigenschaften und der geringeren Kosten eher. Von Daniel Böldt und Thomas Lippold.
Foto: IMAGO/mix1
Die BVG hat es (siehe oben) nicht leicht: Fachkräftemangel, Krankheitswelle und nun auch noch zunehmender Vandalismus. Von 2019 bis 2022 haben sich die Fälle von Glasbruch an Wartehäuschen von 1261 auf 1572 pro Jahr erhöht – die Reparaturkosten entsprechend von rund 260.000 auf 350.000 Euro. Vielleicht ist Plexiglas die Lösung? Glasklares nein, sagt die BVG! „Nach aktuellem Sachstand wird die BVG wegen höheren Kosten und einer höheren Zersplitterung des Plexiglases bei Vandalismus gegenüber herkömmlichen Sicherheitsglas keine weiteren Wartehallen mit Plexiglas ausstatten“, schreibt Verkehrsverwaltung auf eine CDU-Anfrage.