Galerie Julia Stoschek verlässt Berlin
Dass nicht immer große Fonds oder Privatspekulanten die Gentrifizierung vorantreiben, sondern mitunter der Staat, zeigt der Fall Julia Stoschek: Die Galeristin, deren Ausstellungen die Stadt gerne herausstellt, wird von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben aus ihrem Domizil in der Leipziger Straße verdrängt und schließt ihr Medienkunsthaus Ende 2022. Es gilt die alte Regel: Die Stadt wird immer ärmer, je reicher sie wird.