Berliner Stadtgüter haben ein Herz für Molch und Natter

Die landeseigene Berliner Stadtgüter GmbH beackert zurzeit mit schwerem Gerät den ehemaligen Mauerstreifen um Lichtenrade – zum Ärger des BUND. Der Umweltverband protestierte gegen den Einsatz eines Harvesters für die erst etwa 30 Jahre alten, spillrigen Bäume, zumal das Ungetüm auch den Boden ruiniere und Winterquartiere von Kammmolch und Ringelnatter plattmache. Stunden später dampften die Friedenspfeifen: Die Stadtgüter haben nach eigener Auskunft die Arbeitsgasse der Maschine verlegt, was BUND-Baumschutzreferent Christian Hönig lobt: „Wir waren nicht in allem einer Meinung, aber der Austausch war sehr gut. Die arbeiten jetzt richtig schön um die Winterquartiere herum.“