Zu viel Hass und Fake News: Antidiskriminierungsstelle des Bundes verlässt X-Twitter

Während sich Ministerien und Verwaltungen bisher schwertun mit dem Abschied von X-Twitter, hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes gestern ihren Rückzug mitgeteilt: „Durch den enormen Anstieg von Trans- und Queerfeindlichkeit, Rassismus, Misogynie, Antisemitismus und anderen menschenfeindlichen Inhalten ist X für das Profil einer öffentlichen Stelle aus unserer Sicht kein tragbares Umfeld mehr.“ Auch sei „die Zahl der Hasskommentare so massiv angestiegen, dass wir dem nur noch mit einem hohen personellen Aufwand begegnen können“. Es sei fraglich, ob das mit Steuergeld noch zu rechtfertigen sei. Eine Frage, die sich gerade viele PR-Leute in Behörden stellen müssten.