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57 Waldbrände in den letzten zehn Jahren: Berlin will neue Feuerlöschbrunnen in Wäldern errichten
Trockenes, sonniges Wetter erhöht schnell die Brandgefahr in den Wäldern. Um dort zukünftig besser löschen zu können, will Berlin nun neue Brunnen errichten. Von Stefan Jacobs.
Foto: dpa/Patrick Pleul
Nachdem der Frühling für die Natur zum ersten Mal seit Jahren vielversprechend – nämlich mit genug Regen – begonnen hatte, wird es schon wieder kritisch: Nach zehn Tagen mit Sonne und strammem Ostwind ist die Landschaft knochentrocken. In zwölf von 14 Brandenburger Landkreisen galt am Sonntag Waldbrandwarnstufe 4, in Berlin (wo keine Warnstufen ausgerufen werden) ist die Situation nicht besser. Während es im Westen und Süden Deutschlands reichlich geschüttet hat, sind hier nur heute Nachmittag ein paar Tropfen in Sicht. Das kann ja heiter werden.
Von 57 aktenkundigen Waldbränden in Berlin in den vergangenen zehn Jahren waren laut Umweltverwaltung (auf AfD-Anfrage) gut 75 Hektar betroffen, davon allein 50 durch den Brand am Sprengplatz Grunewald. Flächig zerstört worden sei dabei kein Wald, weil es immer nur am Boden gebrannt habe. Damit die Feuerwehr im Ernstfall besser löschen kann, sollen zu den 46 vorhandenen Brunnen in den nächsten Jahren sechs weitere errichtet werden.