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Wegen Software-Probleme: Verordnete von sechs Berliner Bezirken erhalten ihr Geld mit Verspätung
Nach einer Wartung ließ sich in einigen Verwaltungen das Auszahlungsprogramm nicht mehr bedienen, teilte der Senat mit. Auch Bürgerdeputierte waren betroffen. Von Stefan Jacobs
Das Geld für Mai kam wegen eines Updates des Ratsinformationssystems mit einem Monat Verspätung. Foto: Franziska Gabbert/dpa
Bezirksverordnete und Bürgerdeputierte in sechs Bezirken haben ihre Aufwandsentschädigungen für Mai erst mit Verspätung erhalten. Grund war laut Senat (auf Anfrage Carsten Ubbelohde, AfD) ein Softwareproblem, genauer: „Nach einem Update des Ratsinformationssystems ALLRIS konnte keine Überleitung zum Auszahlungsprogramm InterFIS mehr hergestellt werden“. Das landeseigene IT-Dienstleistungszentrum hatte nämlich im Rahmen eines Wartungsfensters „veraltete und unsichere sogenannte Cipher-Suiten abgeschaltet“. Und dann war irgendwie der Wurm drin – zumindest bei den Verwaltungen, die ihr InterFIS in eigener Regie warten. Oder eben abwarten.