Lederer macht Werbung in eigener Sache
Politik mit Soße II: Auch Klaus Lederer, Berlins Kulturkümmerer, nimmt die Vorschriften, an die ihn sein Amt bindet, manchmal etwas lockerer. Über die Facebookseite seiner Senatsverwaltung für Kultur macht er hin und wieder Werbung für die Arbeit seiner Partei. Erst vorgestern in einem Posting, aber auch 2017 schon einmal. Das mag als Lapalie erscheinen, ist aber nicht erlaubt. Und Lederer (oder seine Verwaltung) ist kein Ersttäter: Im März 2019 fiel auf, dass auf der Website der Kulturverwaltung ausschließlich linke und grüne Autoren bloggten. Als Kritik aufkam, wurden die entsprechenden Einträge rasch gelöscht. So muss er sich eben anhören, dass er im „30sten Jahr nach der Wiedervereinigung noch immer in alter SED-Tradition Staat und Parteien nicht voneinander trennt“, so wie es jetzt CDU-Mann Robbin Juhnke dem Checkpoint sage.