Wie Rechtsextremisten den Rahmen des Sagbaren weiten

Andeutungen und eine Sprache aus Stellvertreterworten – Rechtsextremisten wie der Berliner Nikolai Nerling sind gut darin, am Rande der Legalität entlangzuquatschen. Jetzt hat die Berliner Staatsanwaltschaft Anklage gegen den 39-Jährigen "Volkslehrer" erhoben. Nerling wird darin unter anderem Verharmlosung von Gräueltaten des Nationalsozialismus, Leugnen der Schoah, Zeigen des Hitlergrußes sowie Beleidigung und körperliche Misshandlung vorgeworfen. Wie Rechtsxtremisten wie Nerling täglich versuchen, den Rahmen des Sagbaren zu weiten, hat meine Kollegin Helena Piontek aufgeschrieben.