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Streit um Konferenz-Software: Datenschutzbeauftragte rügt Freie Universität Berlin
Der Videokonferenz-Anbieter Cisco Webex weist laut der Datenschutzbeauftragten Mängel auf. Die FU nutzt das Programm dennoch weiter – und findet: alles richtig. Von Lorenz Maroldt
Das Universitätsgebäude «Holzlaube» der Freien Universität in der Fabeckstraße. Hier sind 14 Kleine Fächer des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften unter einem Dach zusammengeführt. Der Uni wird vorgeworfen, bei Online-Vorlesungen gegen den Datenschutz zu verstoßen. Foto: Jens Kalaene/dpa
Der Webex-Streit zwischen der FU, der Datenschutzbeauftragten und dem Asta über die Rechtmäßigkeit der Nutzung der Videokonferenz-Software läuft nach dem Motto „Nein!“-„Doch!“-„Nein!“ – da hilft nur der Blick in die Akten. „Aus Sicht der Freien Universität Berlin liegt kein rechtswidriger Einsatz von Cisco Webex vor“, schreibt uns die Pressestelle der Uni – aber die Datenschutzbeauftragte schreibt an die FU: „Hinsichtlich Ihres Einsatzes von Webex Events, Webex Training und Webex Teams weise ich darauf hin, dass Sie hierfür keinen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Cisco abgeschlossen haben. Die derzeitige Nutzung ist daher rechtswidrig.“